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Was ist die eKFV für E-Scooter

eKFV Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung vom Bundesrat zugestimmt.

Nachdem der Bundesrat der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) mit Änderungen zugestimmt hatte, wurde sie nun vom Bundeskabinett endgültig beschlossen. Die Bundesregierung kann die Verordnung nun im Bundesgesetzblatt verkünden. In kraft tritt die Regelung schon sehr bald!

Die neue Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) soll auch „elektrisch betriebenen Fahrzeugen ohne Sitz und selbstbalancierenden Fahrzeugen“ die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr ermöglichen. Damit gemeint sind sogenannte E-Tretroller. Die Verordnung sieht folgende Details vor:

  • Lenk- und Haltestange
  • Mindestens sechs bis maximal 20 km/h bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit
  • Leistungsbegrenzung auf 500 Watt (1.400 Watt bei selbstbalancierenden Fahrzeugen)
  • Erfüllung „fahrdynamischer“ Mindestanforderungen

Anders als ursprünglich vorgesehen, dürfen die E-Scooter aber nicht auf Gehwegen und in Fußgängerzonen fahren, sondern ausschließlich auf Radwegen oder Radfahrstreifen. Gibt es diese nicht, müssen die Fahrzeuge auf die Straße.

Leicht, leise und umweltfreundlich

Der junge Markt der Elektromobilität entwickelt sich rasant. Die eMobilität bietet völlig neue Möglichkeiten. gerade Elektromobilität in kleineren und Kleinst- (Mikro-) Mobilitätslösungen wie elektrisch betriebene Fahrräder (eBikes, Pedelecs), E-Scooter und Elektrotretroller sowie komplett neu entwickelte Fahrzeuge definieren eine völlig neue Art der Mobilität im urbanen Raum. Fahrer solcher „Personal Light Electric Vehicles (PLEV) ein Versicherungskennzeichen am E-Scooter anbringen,

Eine Besonderheit dieser sogenannten Elektrokleinstfahrzeuge (eKFV)  liegt in ihren meist kleinen Ausmaßen und ihrem geringen Gewicht. Sie sind falt- und tragbar, können unterschiedliche Transportmittel miteinander verknüpfen und auch kurze Distanzen überbrücken.

Ihr größter Vorteil ist das abgasfreie Fahren. Darüber hinaus ist der E-Antrieb geräuschärmer als der von benzinbetriebenen Varianten.

Zulassungsfrei, aber versicherungspflichtig

Durch die Einführung der eKFV Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung werden Änderungen in den straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften wie der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV), der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) und der Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) notwendig.

Kurzfassung der eKFV – Elektrokleinstfahrzeug-Verordnung:

  • V/max bis 20 km/h ab 14 Jahren.
  • Keine Führerscheinpflicht.
  • Keine Helmpflicht.
  • Versicherungspflicht inklusive Versicherungskennzeichen mit Hologramm / Aufkleber 5,28cm x 6,5cm.
  • Fahrzeuge sind den Fahrrädern gleichgestellt und müssen den Radweg benutzen.
  • Eine ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) ist Bedingung für eine Zulassung.
  • Zwei voneinander unabhängige Bremsen sind notwendig.
  • Beleuchtungsanlage (Bremslicht, Blinker als Option erlaubt).
  • Hell tönende Glocke.
  • Ein Sitz beim E-Roller ist nicht erlaubt.
  • Leistung max. 500 Watt